Der MSV Duisburg setzte sich am Sonntag, 10. November 2013, mit 1:0 beim VfL Osnabrück durch. Vor 11 422 Zuschauern in der osnatel-Arena – darunter mindestens 2000 Zebra-Fans – erzielte Michael Gardawski nach 62. Minuten das Tor des Tages.
Torraumszenen waren in den Anfangsminuten erstmal rar gesät. Zwar gaben beide Teams von Anfang an Gas, doch die Begegnung wurde immer wieder unterbrochen, ein richtiger Spielfluss kam nicht zustande. Daher resultierten die meisten Aktionen aus Ecken oder Freistößen, wie der von Pierre De Wit (11.) für den MSV und David Pisot (15.) beim VfL.
Die erste Gelegenheit aus dem Spiel heraus hatte Filip Orsula, der im Vergleich zur Partie gegen die Kickers neu in die Startelf gerückt war. Kingsley Onuegbu steckte auf den Slowaken durch, der die Kugel aufs Tor brachte. VfL-Keeper Daniel Heuer Fernandes hatte allerdings aufgepasst und klärte zur Ecke (24.).
Auf Seiten der Gastgeber war es Pascal Testroet der für so etwas wie Torgefahr sorgte. Von Tom Christian Merkens in Szene gesetzt, drang der VfL-Stürmer in den Sechzehner der Meidericher ein, versuchte den Ball noch im Fallen aufs Gehäuse von Michael Ratajczak zu bringen, verzog aber deutlich (37.).
Kurz vor der Pause konnte Timo Kunert Orsula nur mit einem Foul stoppen und sah dafür Gelb. Den anschließenden Freistoß aus 25 Metern setzte De Wit wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Nach Wiederanpfiff hatten die Osnabrücker ihre bis dato beste Chance. Testroet wurde von Massimo Ornatelli im Fünfer bedient, der bekam das Leder aber nicht richtig unter Kontrolle. Danach prüfte er „Rata“ aus der Distanz, doch der Schuss war kein Problem für den MSV-Schlussmann (49.).
Dann kam die 62. Spielminute: Nach einer Ecke von De Wit köpfte Branimir Bajic aufs Gehäuse, der VfL konnte das Spielgerät zwar noch vor der Linie klären, aber nur vor die Füße von Michael Gardawski. Der nahm sich ein Herz und drosch die Kugel aus 20 Metern in die Maschen: 1:0 für die Zebras! Bitter: Wenig später sah der Torschütze seine fünfte gelbe Karte und fehlt damit beim nächsten Heimspiel gegen den Halleschen FC (23. November 2013, 14 Uhr).
Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich, wie über die gesamte Spielzeit stand das Team von Karsten Baumann aber sicher in der Defensive, ließ aus dem Spiel heraus nicht viel zu und hielt auch bei den zahlreichen Ecken der Osnabrücker dagegen.
Zehn Minuten vor Schluss kam der VfL dann aber doch durch – und wieder war es Testroet. Der Osnabrücker nahm einen langen Ball von der linken Seite direkt, doch Ratajczak war hellwach und lenkte die Kugel noch über die Latte, sodass es beim 1:0-Erfolg der Zebras blieb!
VfL Osnabrück – MSV Duisburg 0:1 (0:0)
VfL Osnabrück: Heuer Fernandes – Kunert (46. Karikari), Pisot, Neumann, Hohnstedt – Zenga (87. Blum), Merkens – Ornatelli, Nagy, D. Wegner (73. Grimaldi) – Testroet
MSV Duisburg: Ratajczak – Ofosu-Ayeh, Bollmann, Feisthammel, Dum – Bajic, Wolze –Orsula (68. Zoundi), De Wit (90. Tsourakis), Gardawski – Onuegbu
Tor: 0:1 Gardawski (62.)
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Gelbe Karten: Kunert, Hohnstedt, Neumann, Nagy – Gardawski, Bajic
Zuschauer: 11.422