Auch in Portugal: Wie der MSV Profis und sein NLZ zusammenbringt

Uwe Schubert freut sich über den Auftritt der beiden MSV-Talente Vincent Gembalies (links) und Migel Max Schmeling.

Talente stehen beim MSV hoch im Kurs. Klar, dass diesmal auch im Profi-Trainingslager zwei junge Zebras mit dabei sind.

Uwe Schubert schaut mit Argusaugen zu – und arbeitet mit. Der erfolgreiche Leiter des NLZ beim MSV beobachtet in Almancil nicht nur seine U19-Schützlinge Vincent Gembalies und Migel Max-Schmeling, sondern ist auch komplett in die Arbeit des Trainerteams von Ilia Gruev eingebunden, steht bei jeder Einheit auf dem Rasen.

Uwe Schubert, wie schon im Vorjahr ist der NLZ-Leiter im Trainingslager an der Algarve mit am Ball. Spricht das für die gute Verzahnung zwischen Profis und Nachwuchs, und wie läuft die Arbeit hier?

Das würde ich so unterstreichen. Wir haben uns beim MSV eine enge Zusammenarbeit auf die Fahne geschrieben, hatten ja auch im vergangenen Jahr junge Spieler dabei. So ein Trainingslager ermöglicht einen noch intensiveren Austausch. Dabei schauen wir auch, welche Abläufe wir in das NLZ übertragen können. Wir haben uns vor einem Jahr nach dem Trainingslager mit unseren Jugendtrainern zusammen gesetzt, was und wie wir weiter unten umsetzen können – eine Sache, die bei allen sehr gut angekommen ist. Diese Begleitung ist eine wertvolle Maßnahme, die sich für den MSV lohnt.

Mit Vincent Gembalies und Migel-Max Schmeling sind neben Lukas Daschner, der schon zwei Profi-Einsätze hatte, zwei 17-Jährige Youngster aus der U19 mit in Portugal. Wie macht sich das Trio?

Dass Lukas immer wieder im Kader war und sogar in der zweiten Liga gespielt hat, ist eine tolle Sache. Ich sage unseren jungen Spielern immer wieder: Ja, wir spielen zwar mit der U19 in der Junioren-Bundesliga, aber der Schritt dann in den Profifußball ist ein großer. An Lukas sieht man, dass sich Geduld und Ehrgeiz auszahlen. Migel und Vincent haben ja auch immer wieder schon einmal oben mittrainiert. Ivo und Ilia wollen sich jetzt einmal einen noch intensiveren Einblick verschaffen. Natürlich brauchen sie eine Eingewöhnungszeit – aber sie machen hier auch einen guten Eindruck.

Helfen solche Maßnahmen wie jetzt auch unseren Talenten zu zeigen: Ihr habt eine echte Chance, „oben“ ran zu kommen?

Ja! Ivo und Ilia sind mit unseren Trainern und mir, aber auch mit den anderen Verantwortlichen oder den Videoanalysten im ständigen Austausch. Immer wieder bekommen bei uns in Meiderich junge Spieler die Möglichkeit, sich im Profitraining zu zeigen – das läuft alles sehr, sehr positiv. Wir sind auf einem richtig guten Weg – auch wenn wir in der Zukunft noch viele Projekte anpacken wollen.

Daheim in Meiderich läuft die Vorbereitung der Jugendteams auf die Rückrunde. Welche Ziele gibt es für das kommende halbe Jahr?

Ich bin täglich mit unseren Trainern im Austausch. Die Ziele sind ganz klar: mit der U19 die positive Hinserie bestätigen. Auch mit der U17 haben wir uns noch nicht aufgegeben und haben mit Oussama Anhari aus Schalke noch einmal einen Spieler verpflichtet, um die Offensive zu stärken. Wir wollen gleich das Nachholspiel gegen Alemannia Aachen gewinnen und dann angreifen. Die U16 hat mit dem Sieg im letzten Spiel gegen Essen den Abstand nach oben noch einmal reduziert. Da müssen wir einfach abwarten, ob wir mit der U16 noch einmal richtig angreifen, wenn es mit der U17 doch nicht klappen sollte, um eventuell über einen Aufstieg die Bundesliga zu erhalten. Wir halten die Augen offen.

In der neuen Saison wartet die nächste Zertifizierung durch den DFB …

Das ist ein Ziel für das gesamte NLZ und alle Teams: diese Zertifizierung perfekt vorzubereiten, um wieder ein gutes Ergebnis zu erreichen!

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