Stimmen & Stimmung: Zebra O-Töne zum Viktoria-Spiel

Unsere Zebras unterliegen 1:3 im Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln. Torsten Lieberknecht, Pavel Dotchev und Leo Weinkauf schätzten die Begegnung am Mikrofon ein.

Moritz Stoppelkamp feierte sein Startelf-Comeback, Ahmet Engin kehrte in den Kader zurück. „Wichtig ist, dass ‚Stoppel‘ schnell wieder auf das Level kommt, das wir brauchen. Das letzte Spiel hat gezeigt, dass er sich gut fühlt“, erklärte Torsten Lieberknecht. „Daher haben wir gesagt, dass es Sinn macht, ihn von Beginn an spielen zu lassen.“

Sinnhaft war jedenfalls Stoppelkamps Aktion vor dem Führungstreffer (22.). „Brillant“ meisterte Stoppelkamp die Aktion vor seinem 1:0, kommentierte Arne Sicker im Halbzeit-Interview am Mikrofon von MagentaSport.

„Schwierig zu verteidigen“ war indes laut Sickers Einschätzung Timmy Thieles Kopfball-Ausgleichstreffer (34.). „Trotzdem sind wir mit einem guten Gefühl in die Pause gegangen, weil die Mannschaft sich sehr kompakt gezeigt hat“, betonte Lieberknecht auf der Pressekonferenz nach der Begegnung. Die gesamte Pressekonferenz seht ihr hier.

Nach dem Seitenwechsel kam die Viktoria besser in den Tritt. Nach einem Foulspiel an Thiele zeigte Schiedsrichter Müller auf den Punkt (52.). Albert Bunjaku verwandelte aus elf Metern unten rechts.

Kurz darauf hatten unsere Zebras die Gelegenheit, auszugleichen. Orhan Ademi und Vincent Vermeij schalteten nach einem Querschläger von Weinkauf am schnellsten, doch Kölns Sead Hajrovic schmiss sich todesmutig in Ademis Volley. „Wenn du den machst, kannst du den Punkt hier vielleicht retten“, meinte Weinkauf nach dem Spiel.

Zu allem Überfluss verwies Schiedsrichter Eric Müller Lukas Scepanik nach dessen zweiten gelbwürdigen Foul des Feldes (59.). „Dann ist es schwierig, ohne Fans die Körner zu mobilisieren“, analysierte ein angefressener Leo Weinkauf.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Marcel Risse, der auf Seiten der Kölner für Kapitän Mike Wunderlich in die Startelf gerückt war (77.).

„Letztendlich war es ein enttäuschender Abend, weil wir das Spiel gegen eine gute Viktoria-Mannschaft verloren haben“, brachte Cheftrainer Lieberknecht die Begegnung auf den Punkt.

„Wir gehen zwar als Sieger vom Platz, aber ich wusste, dass das Spiel jeden Moment kippen konnte“, meinte Lieberknechts Gegenüber Pavel Dotchev. „Auch gegen Saarbrücken hat der MSV nach dem 0:2 Moral gezeigt.“

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